Programme

DAS BESTE ZUM SCHLUSS - DER K(R)AMPF DER GENERATIONEN

(in der Saison 2003/4 im Darmstädter HalbNeun Theater und bei fast allen Gastspielen regelmäßig ausverkauft )
Alter hat Zukunft. Wenn wir nicht 40 Jahre lang zwanzig, können wir doch mindestens 20 Jahre lang vierzig bleiben. Evelyn Wendler hat Anti-Aging entdeckt, möchte an diesem Abend forever young bleiben und sucht Interessenten für ihre nächste Botox-Party.

Schlimmer als Kollagenschäden ist der Kollateralschaden in Gestalt ihres Partners P.J. Hoffmann. Der Mittvierziger bestellt im Restaurant Seniorenteller, hat sich bei der Bundestagswahl vom Fahrdienst der SPD kutschieren lassen, boykottiert Verkaufspersonal unter 60 und hat in Aktien eines Heizdeckenherstellers investiert. Hoffmann hat den Jugendwahn der Fun-Generation dicke, ab 45 wird zurückgeschossen.

Nie erwachsen, früh vergreist, wirft ihm Wendler vor. Lieber in Würde alt werden als infantil sterben, kontert Hoffmann. Aber das Beste kommt natürlich zum Schluß.

Gewinnen kann bei diesem unterhaltsamen Kampf der Generationen nur das Publikum. Kabbaratz verspricht: die Lachfältchen sind Ihnen sicherer als Ihre Rente!

Aus der Mitte des Lebens:

" 'Das Beste zum Schluß - der K(r)ampf der Generationen' spielt munter Jugendwahn und Altersstarrsinn gegeneinander aus." (FAZ)

"Das aktuelle und polarisierende Thema eignet sich glänzend für bissige Satire bis bitterböse Zwiegespräche. Kabbaratz stellt sich dem Generationenkonflikt mit Ironie und Augenmaß.“ (Darmstädter Echo)

"Die Kabbaratzer hatten auch diesmal ihre überaus liebenswerten Charakterzüge mitgebracht, die so viel auszudrücken vermögen. Dieser dezent extrovertierte Habitus kommt einem Loriot‘ schon recht nahe." (Gießener Allgemeine)

" 'Das Beste zum Schluss' ist ein Workshop zum vergnügten Älterwerden und ein ideogischer Selbstverteidigungskurs für die bedrohte Spezies 'Ruheständler'. Kabbaratz sind das hessische Gegenteil von Botox und tun viel für die runzlige Gesichtsmuskulatur ihres Publikums. Zutiefst liebenswert, anmaßend realistisch und von herrlich unbemühter Bühnenfestigkeit" (Bergsträßer Anzeiger)